SPORTLER GEGEN STIGMA


Gewinner des SPORTLER GEGEN STIGMA Wettbewerbs stehen fest!

AbbVie unterstützt vier Sport-Projekte im Zeichen der Initiative

Im vergangenen Jahr hatte die vom BioPharma-Unternehmen AbbVie gegründete Initiative SPORTLER GEGEN STIGMA (SGS) Sportgruppen und -vereine dazu aufgerufen, sich um ein Sponsoring ihrer Veranstaltung gegen Stigmatisierung zu bewerben. Ziel der Initiative ist, sich für mehr Offenheit gegenüber Menschen, die mit HIV leben, einzusetzen und mit sportlichen Werten wie Teamgeist, Ausdauer, Toleranz und Fairness ein sichtbares Zeichen für ein Leben ohne Stigmatisierung zu setzen. Dementsprechend wurden Ideen für Sport-Veranstaltungen gesucht, die im Zeichen von SPORTLER GEGEN STIGMA stehen. Die folgenden vier Gewinner-Projekte werden nun von AbbVie unterstützt.


Platz 1 belegen die Schnürsenkelhelden, Berlin.

Platz 2 belegen die BERLIN BRUISERS, Berlin.

Platz 3 belegt der Come together Cup, Köln

Den Sonderpreis Mut erhält das Dachlow-Jugendprojekt, Köln.


Platz 1 belegen die Schnürsenkelhelden, Berlin. Mit einem Preisgeld in Höhe von 7.500 € unterstützt AbbVie diese Aktion: Das Team der „Schnürsenkelhelden“ besteht aus 6 HIV-positiven Sportler_innen (5 Männer, 1 Frau). Diese werden im Sommer 2014 in vier kleineren Städten am Morgen des jeweiligen CSD die Paradestrecke gemeinsam mit Partnern vor Ort ablaufen und anschließend an der Parade teilnehmen. Zudem fahren sie zum CSD in Istanbul. Bei ihren Aktionen tragen sie SPORTLER GEGEN STIGMA (SGS)-T-Shirts und grüne Schnürsenkel in den SgS-Farben. Die Schnürsenkel werden mit „Mein Schritt gegen Stigma“ bedruckt und gegen Spende abgegeben. Diese Spenden werden in Istanbul an eine lokale HIV-Initiative übergeben.

Im letzten Jahr hat die Lauftruppe am Schweriner CSD als offen HIV-positive Laufgruppe teilgenommen und hat dabei großes Interesse ausgelöst. Gerade in ländlichen Regionen ist es für HIV-Positive besonders schwer, sich zu outen und die Gefahr der Diskriminierung ist hier besonders hoch. Die „Schnürsenkelhelden“ setzen mit ihrer Aktion ein Zeichen gegen die Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen mit HIV. Hierbei spielt die Sichtbarkeit der „Schnürsenkelhelden“ als offen auftretende HIV-Positive – insbesondere in den ländlichen Regionen – eine zentrale Rolle. Die unmittelbare Begegnung ermöglicht einen direkten Austausch und intensive Gespräche, die zur Beschäftigung mit dem Leben mit HIV anregen und entstigmatisieren können. Durch die Spendenaktion unterstützt die Gruppe gleichzeitig NGOs im Bereich HIV in Istanbul.


Platz 2 belegen die BERLIN BRUISERS, Berlin. Mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 € unterstützt AbbVie diese Aktion: Die BERLIN BRUISERS sind Deutschlands erstes schwules Rugby-Team (90 % der Spieler sind schwul, sie sind „heterofriendly“). Der Verein hat sich nicht nur gegründet, um Rugby zu spielen, viele Sportler kommen auch aus der schwulen Community und teilweise aus dem HIV-Selbsthilfebereich. Die BERLIN BRUISERS machen mehr als nur Sport – sie wollen Vorurteile und Stigmatisierung in allen Formen bekämpfen. Ein Bruiser zu sein bedeutet: „Wir stehen ein für Loyalität und Respekt!“

Das Rugby Bash-about ist ein internationales Rugby-Turnier vom 22. bis 25.05.2014 in Berlin mit Teams aus ganz Europa. Spieler und Teams werden bei dem Turnier „Botschafter“ der Idee „Teamsport Rugby als Gegengift zu Ausgrenzung, Homophobie, Stigmatisierung und Mobbing“. Das gesamte Turnier wird dabei unter das Motto „Sportler gegen Stigma“ gestellt.

Die Form des Turniers wird dieser Leitidee angepasst, in dem die Teams gemischt werden, um Kooperation und Zusammenhalt zu trainieren. Das Turnier wird ergänzt um einen „Park der Akzeptanz“, der gemeinsam mit Partnern gestaltet wird (u.a. AbbVie, Aidshilfen, schwul-lesbische Selbsthilfe und Medien). Sportler und Publikum setzen sich somit im Laufe des gesamten Turniers immer wieder mit der Leitidee der Entstigmatisierung von HIV-Positiven auseinander.

Platz 3 belegt der Come together Cup, Köln. Mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500 € unterstützt AbbVie diese Aktion: Seit 1995 wird der Come Together Cup (CTC) jährlich als integratives Freizeitfußball-Benefizturnier mit großem Erfolg veranstaltet – nicht zuletzt in dem Bewusstsein, als Schwule & Lesben auch in Köln eine von vielen sog. Minderheiten zu sein. Mit dem Turnier gehen die Veranstalter aktiv auf alle anderen gesellschaftlichen Gruppen zu (neben unterschiedlichsten Minderheiten, z.B. auch Medienunternehmen, öffentliche Einrichtungen, Karnevalsgruppen, Kulturbetriebe oder Wirtschaftsunternehmen). Das Turnier wurde die letzten neun Male (seit 2005) vom Sozialwerk für Lesben und Schwule e.V. veranstaltet und vom ehrenamtlichen CTC-Team organisiert und durchgeführt.

„GEMEINSAMER GEHT'S NICHT – gegeneinander Fußball spielen, miteinander reden und zusammen feiern!“ ist das Motto, unter dem das Benefiz-Fußballfest zur Integration ALLER Minderheiten stattfindet. 2013 nahmen rund 1.000 Fußballer_innen aus allen gesellschaftlichen Gruppierungen vor ca. 20.000 Zuschauer_innen an rund 150 Turnierspielen teil.

Beim Come Together Cup am 29.05.2015 wird erstmals in seiner Geschichte die jährliche Verleihung des „Come-Together-Herz 2014“ durch die Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes als auch der „Moment of Silence“ mit „Sportler gegen Stigma“ in den Kontext einer Initiative gestellt. „Das Come-Together-Herz” wird als Ehrenamtspreis für vorbildhaftes integratives Verhalten im Alltag verliehen. Der „Moment of Silence“ dient der Besinnung und dem Andenken an Menschen, die wir im Laufe der letzten Jahre durch Krankheiten oder Unglücksfälle verloren haben. Die Bürgermeisterin ist seit vielen Jahren in Köln in der Aidshilfe-Arbeit aktiv und setzt sich intensiv gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven ein. Der Programmblock hat innerhalb des Turniers einen zentralen Stellenwert. Er befindet sich unmittelbar vor dem Abschlussspiel und es finden in dieser Zeit keine Turnierspiele statt. Dem Themenblock HIV und „Sportler gegen Stigma“ ist somit eine sehr große Aufmerksamkeit bei Sportlern und Publikum garantiert.

Den Sonderpreis Mut erhält das Dachlow-Jugendprojekt. Mit einer Spende in Höhe von 500 € unterstützt AbbVie die Anschaffung von Trainingsgeräten für die Fitnessgruppe. „Nein!!! Man kann sich nicht beim Schwitzen mit HIV infizieren!!!“ unter diesem Motto will das Jugendprojekt Dachlow aus Köln-Weidenpesch im Rahmen eines Infotages in ihrem Jugendprojekt gemeinsam mit der Kölner Aidshilfe zu HIV/Aids aufklären.

Das Jugendprojekt Dachlow ist ein betreuter Treffpunkt für Jugendliche im Stadtteil Köln-Weidenpesch. Die Fitnessgruppe des Projekts engagiert sich im Rahmen ihres gemeinsamen Fitnesstrainings gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung. Sport und gemeinsame Aktivität bieten die Möglichkeit der Interaktion und des Miteinanders. Die Gruppe engagiert sich für gesundes Training und ein aktives und integratives Miteinander. Da gerade auch in den verschiedenen Kulturen immer wieder Vorbehalte und Diskriminierung gegenüber HIV-Positiven auftreten, soll durch den Aktionstag zu HIV/Aids aufgeklärt und zur Entstigmatisierung beigetragen werden. Zu dem Aktionstag werden HIV-positive Menschen eingeladen, um ein Miteinander und Kennenlernen zu ermöglichen und somit durch den direkten Austausch Vorbehalte und Vorurteile abzubauen.

Über SPORTLER GEGEN STIGMA – eine starke Bewegung
Diskriminierung und Stigmatisierung kann für Menschen, die mit HIV leben, eine nicht zu unterschätzende Belastung sein – ob im persönlichen Umfeld oder auch am Arbeitsplatz. Vielfach möchten Betroffene in Deutschland nicht offen mit ihrer Infektion umgehen bzw. stoßen weder auf Respekt noch Toleranz. So zeigte eine Studie der Deutschen Aids-Hilfe 2012, dass knapp 77% der befragten HIV-Positiven im vorangegangenen Jahr Diskriminierung erlebten hatten1. Ziel der im Juni 2013 gestarteten Initiative „Sportler gegen Stigma“ des BioPharma-Unternehmens AbbVie ist es, sich für mehr Offenheit gegenüber Menschen mit HIV einzusetzen. Dabei stehen Ausdauer, Toleranz und Fairness im Sport stellvertretend dafür, wie das Zusammenleben von HIV-positiven und gesunden Menschen sein sollte. Jeder kann mitmachen: Auf der Website www.sportler-gegen-stigma.de können Einzelpersonen – ob Sportler oder nicht – sich als Fan registrieren und ihr persönliches Statement gegen Stigmatisierung platzieren. Außerdem stellen sich dort Sportgruppen vor, bei denen alle Mitglieder – ob positiv oder negativ, unabhängig von ihrer Sexualität – willkommen sind.

Über AbbVie
AbbVie (NYSE:ABBV) ist ein globales, forschendes BioPharma-Unternehmen, das 2013 aus der Aufteilung von Abbott entstanden ist. AbbVie verbindet die Dynamik und die Fokussierung eines Biotech-Unternehmens mit der Erfahrung und Organisation eines etablierten und führenden Pharmaunternehmens. Ziel von AbbVie ist es, mit seiner Expertise, seinem einzigartigen Innovationsansatz und seinen engagierten Mitarbeitern innovative Therapien für einige der komplexesten und schwerwiegendsten Krankheiten der Welt zu entwickeln und bereitzustellen. AbbVie möchte Patienten helfen, ein gesünderes Leben zu führen und mit anderen zusammenarbeiten, um nachhaltige Gesundheitslösungen zu schaffen. Aktuell beschäftigt AbbVie weltweit etwa 21.000 Mitarbeiter und vertreibt seine Medikamente in über 170 Ländern. In Deutschland ist AbbVie an seinem Hauptsitz in Wiesbaden und seinem Forschungs- und Produktionsstandort in Ludwigshafen vertreten. Insgesamt beschäftigt AbbVie Deutschland rund 2.400 Mitarbeiter.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.abbvie.com und www.abbvie.de. Folgen Sie @AbbVienews auf Twitter oder besuchen Sie unsere Karriereseite auf Facebook.

Kontakt
AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG
Andrea Arnold Christian Kranich
Communications Manager Specialty Care Senior Patient Relations Manager Virology/HIV
Mainzer Straße 81 Mainzer Straße 81
65189 Wiesbaden 65189 Wiesbaden
T.: +49 611 1720 – 2381 T.: +49 611 1720 – 250865189 Wiesbaden 65189 Wiesbaden
T.: +49 611 1720 – 2381 T.: +49 611 1720 – 2508
E-Mail: andrea.arnold@abbvie.com E-Mail: christian.kranich@abbvie.com

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Letzte Änderung am Freitag, 9. Oktober 2015 um 13:17:28 Uhr.

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