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Wichtiger Hinweis:

Die hier genannten Informationen wurden von den Herstellern der jeweiligen Medikamente zur Verfügung gestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben kann trotz aller Bemühungen NICHT übernommen werden!

Ebenfalls ersetzen diese Informationen NICHT den für Patienten bestimmten Beipackzettel eines Medikaments, bzw. die jeweils neuste Fachinformation für Ärzte und Fachkräfte!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt, bzw. an den Hersteller des jeweiligen Präparats!

Non-Nucleoside-Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTIs)

Delavirdine
Namen: Delavirdine, Rescriptor ™


Hinweis: Dieses Medikament wird in Deutschland so gut wie nicht verschrieben, daher finden sich hier auch keine zusätzlichen Informationen. Falls Sie dieses Medikament doch erhalten und/oder zusätzliche Informationen benötigen, setzen Sie sich bitte mit dem Betreiber dieser Seite in Verbindung

Efavirenz, Sustiva ™
Namen: Efavirenz, Sustiva ™


Dosierung:
Eine 600 mg Kapseln einmal täglich

Einnahme-Tipps:
Mit oder ohne Nahrung einzunehmen. Vermeiden Sie, Efavirenz mit einer fettreichen Mahlzeit (z. B. Pizza) einzunehmen, da dies die Aufnahme von Efavirenz in den Blutkreislauf erhöhen kann. Falls Sie nach der Einnahme von Efavirenz Beschwerden wie Konfusion, Benommenheit, etc. verspüren, sollten Sie Efavirenz am Besten vor dem Schlafengehen einnehmen

Häufige Nebenwirkungen:
Benommenheit, Durchfall, Kopfschmerzen, allergische Hautreaktonen (Rash), Physiologische Effekte, häufig während der ersten vier Wochen der Einnahme, z. B. das Gefühl, neben sich zu stehen, schlechte Träume (hilft manchmal ein lustiges oder erotisches Buch vorher), Euphorie, Selbstmordgedanken, Psychotische Episoden

Seltene Nebenwirkungen:
Stevens-Johnson Syndrom (sehr selten), Alkohol Unverträglichkeit, Fieber, Asthma, Schmerzen, Schwäche, trockener Mund, Anstieg des Gesamt Cholesterols, Bauchspeicheldrüsen Entzündung

Resistenz auf Efavirenz:
Eine Resistenz auf Efavirenz bedeutet meist auch eine Resistenz auf Delavirdine und Nevirapin

Häufigste Interaktionen:
Verändert den Blutspiegel von Protease Inhibitoren. Kann sich störend auf die Wirksamkeit von oralen Kontrazeptika ("Pille") auswirken. Nehmen Sie Efavirenz nicht mit Hart Gel Saquinavir (Fortovase ™), Johanniskraut, Clarithromycin, Terfenadin, Astemizol, Cisaprid, Triazolam, Rifampicin und Midazolam zusammen ein. Der Blutspiegel kann durch die Einnahme mit Viagra ™, Zyban™ und/oder Rifabutin verändert werden

Hirn:
Efavirenz überwindet die Blut-Hirn Schranke und hat dadurch antivirale Aktivität im Hirn und im zentralen Nervensystem

Schwangerschaft:
Efavirenz sollte nicht während einer Schwangerschaft, oder von Frauen, die eine Schwangerschaft planen, eingenommen werden


Nevirapin

Namen: Nevirapin, Viramune ™

Dosierung:
Eine weisse 200 mg Tablette zwei mal täglich. Während der ersten drei Wochen der Einnahme sollten Sie nur eine Tablette täglich einnehmen, um die Entstehung von allergischen Hautreaktionen (Rash) zu unterdrücken. Danach sollten Sie die volle Dosis einnehmen

Experimentelle Dosierung:
Zwei weisse 200 mg Kapseln einmal täglich

Kinder:
Sirup verfügbar

Einnahme-Tipps:
Mit oder ohne Nahrung einzunehmen

Häufigste Nebenwirkungen:
Allergische Hautreaktionen, Schwäche, Leber Probleme, Muskelschmerzen, Depression

Seltene Nebenwirkungen:
Stevens-Johnson Syndrom

Resistenz:
Eine Resistenz auf Nevirapin ruft meist auch eine Resistenz auf Delavirdine und Efavirenz hervor

Häufigste Interaktionen:
Blutspiegel von Nevirapin können beeinflußt werden, wenn Nevirapin zusammen mit Indianvir, Lopinavir/Ritonavir, Ketoconazol, Viagra ™, eingenommen wird. Nevirapin kann die Wirksamkeit von oralen Kontrazeptiva ("Pille") beeinflussen. Clarithromycin, Erythromycin und Amoxicillin können Nebenwirkungen verstärken. Nicht gemeinsam mit Johanniskraut einnehmen

Hirn:
Nevirapin scheint einige Wirksamkeit gegen HIV im Hirn zu haben.

Achtung, die o. g. Informationen ersetzen NICHT das persönliche Gespräch mit einem auf HIV spezialisierten Arzt! Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt! Adressen von HIV-Schwerpunktpraxen finden Sie hier.

Letzte Änderung am Freitag, 26. Dezember 2008 um 11:37:53 Uhr.

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